Imagination

06.03.2021 in Köln:

Selfcare und Achtsamkeit mit Integrativer Imagination

 

Selfcare bedeutet Selbstfürsorge. Sie beinhaltet Liebe, Zuwendung und achtsame Aufmerksamkeit für das „Anklopfen“ der eigenen Seele, bedeutet, für unsere sozialen, körperlichen und spirituellen Bedürfnisse einzustehen. Oft können wir sehr fürsorglich für andere Menschen da sein, gerade in helfenden Berufen oder in der eigenen Familie: Wir haben gute Ideen und Ratschläge, wie andere Menschen besser für sich selbst sorgen, sich gut um sich selbst kümmern könnten. Doch zugleich geben wir uns selbst und der achtsamen Präsenz für unsere eigenen Bedürfnisse zu wenig Raum. Die meisten Menschen wissen um diesen Zwiespalt, erinnern sich auch durchaus daran, dass es – schon allein als Burnout-Prophylaxe – gut wäre, der inneren Gelassenheit und Selbstfürsorge mehr Raum zu geben. Doch wie können wir milder, achtsamer und fürsorglicher mit uns selbst umgehen? Wenn wir üben, uns mit freundlicher Selbstliebe zu begegnen, können wir auch die dahinterliegende Lebenskraft befreien.

Im Workshop wird es Raum, Inspirationen und Impulse für diese Themen und Fragen geben. Die „integrative Imaginationsarbeit“ nach Stephen Gallegos verbindet die Aktive Imagination C. G. Jungs mit schamanischen Traditionen der Krafttier-Reisen und der östlichen Chakrenlehre. Im Kontakt mit inneren Wesen kommunizieren wir mit den heilenden Kräften in uns. Dadurch kann das Vertrauen in die eigene Intuition gestärkt werden. Das anschließende reflektierende Gespräch unterstützt, das Erlebte zu vertiefen und in den Alltag zu integrieren.

Mehr Information unter: https://www.cgjung.org/veranstaltungen/veranstaltungsuebersicht/2-alle-veranstaltungen/309-selfcare-und-achtsamkeit.html

 

10.06.-13.06.2021 auf der Insel Sylt - Im Rad des Lebens. Integrative TiefenImaginationsarbeit und rituelle Auszeiten in der Natur

 

Die vier Ich-Funktionen nach C. G. Jung – Denken, Fühlen, Empfinden, Intuition – weisen eine erstaunliche Ähnlichkeit mit den vier Richtungen des Medizinrads in indigenen Kulturen auf. Dort existieren Vorstellungen, in denen das Leben als Kreislauf beschrieben wird. Das sogenannte Lebensrad orientiert sich an den vier Himmelsrichtungen und den vier Lebensaltern des Menschen. In der Natur wie in unserem Leben finden sich die großen Zyklen von Werden, Sein und Vergehen. In der integrativen Imaginationsarbeit nach Steve Gallegos sind beide Konzepte aufeinander bezogen und integriert. Im Mittelpunkt des dreitägigen Intensiv-Seminars steht die Frage nach der stimmigen Balance der vier Funktionen und vier Himmelsrichtungen und ihre Wirkung in unserem Leben. Neben theoretischen Impulsen gibt es viel Zeit für Erfahrungen im eigenen „Rad des Lebens“. Durch Übungen in der Natur und integrative Tiefenimaginationen entdecken wir, wo wir selbst in unserem Lebensrad stehen. Zentrale Lebensthemen und -fragen können aus verschiedenen Perspektiven wahrgenommen und heilsam bearbeitet werden. So lassen sich ein neuer Zugang zu verborgenen Kraftquellen und Antworten auf drängende Sinnfragen finden.

Mehr Information unter: https://www.cgjung.org/veranstaltungen/veranstaltungsuebersicht/2-alle-veranstaltungen/318-im-rad-des-lebens.html

 

Die Kraft unserer Imagination

 

Unsere innere Weisheit wird im Alltag oft verschüttet. Dann zerbrechen wir uns den Kopf, um Lösungen zu finden. Wir versuchen, unseren Verletzungen und Wünschen mit dem Denken zu begegnen. Dabei hinkt unser Bewusstsein dem unbewussten Wissen meist hinterher.

Gerade in Zeiten der Veränderung, der Krise und Entwicklung ist es bewegend, das Herz zu öffnen für die Quelle an Weisheit in uns. Tief in jedem Menschen wohnt eine Kraft, die unser Wachstum ins Fließen und uns in Kontakt mit der verlorenen Ganzheit bringt. In der Imagination können wir uns mit den ureigenen Heilkräften wieder verbinden und das Vertrauen in die eigene Intuition und Lebendigkeit stärken.

 

In der Imagination reisen wir zu den inneren Wesen und Tieren. Sie wissen oft erstaunlich genau, wo wir Heilung und Wachstum bedürfen und unterstützen uns in diesem Prozess. Die erlebten Geschichten teilen wir im Kreis. Dies kann eine tief heilende Wirkung haben. Das Erlebte wird mit dem Denken und dem Alltag verwoben.

 

 „Bitte befreie mich von diesem Nasenring und entlasse mich in die Freiheit“, sagte das Kamel in einer Reise zum Thema „Welchen  Handel  betreibe  ich, um geliebt zu werden?“. Ich befreite es und es zeigte mir, wie ich die Wasserquellen in der Wüste finde.

Die Wurzeln der Tiefenimagination

Stephen Gallegos entwickelte die Tiefen-Imagination (the personal totem pole process), die ihre Wurzeln in der Psychologie nach C.G. Jung, den schamanischen Reisen zu den Krafttieren und der Chakrenlehre östlicher Traditionen hat.

 

Die Haltung ist von großem Respekt und Achtsamkeit geprägt. Die Tiefenimagination geht davon aus, dass die inneren Wesen die kraftvollsten TherapeutInnen sind. In seinem Buch „Indianisches Chakraheilen“ schreibt Gallegos: „Meine Aufgabe ist es nicht, den Klienten dazu zu bringen, eine Beziehung zu mir aufzubauen, auch wenn ich tief bewegt bin von seiner Entwicklung. Mein Ziel ist es, dem Klienten zu helfen, eine Beziehung zu sich selbst aufzubauen, die seine Entwicklung nährt und unterstützt“.

Workshops und begleitete Einzelreisen

Wir arbeiten im Kreis mit Imaginationsreisen im Liegen, Gesprächen, gestalterischen Elementen, Liedern, Körperübungen sowie kleinen Ritualen. Die begleiteten Einzelreisen ermöglichen eine individuelle und intensive Erfahrung zu bestimmten Lebensthemen.